Der Cut

  • Cutaway von "Wilvorst"
  • Reine Schurwolle
  • Slim Fit/ Tailored Fit
  • Einreihig mit steigendem Revers
  • die Schöße sind vom Schließkopf an bogenförmigen nach hinten geschnitten
  • Brustleistentasche
  • Zwei paspelierte Eingrifftaschen
  • Lange Ärmel mit vier Zierknöpfen
  • Hose ohne Umschlag, gestreift
  • verstellbarer Bund
  • Seitliche Eingrifftaschen
  • Zwei Gesäßtaschen mit Knopfverschluss
  • dazu silbergraue Krawatte oder Plastron und Weste mit Einstecktuch

 


Bei welcher Einladung kann ich mit dem "Cutaway Coat" rechnen?

 

Zum Frack für den Abend gibt es ein sehr britisches Tagespendant, den „Morning Dress“, Pflichtkleidung für jeden traditonsbewussten „Royal Ascot“-Gast. Hierzulande besser bekannt als „Cut“ oder korrekt „Cutaway Coat“, ist es der wohl schönste Anzug für einen klassisch gekleideten Bräutigam. Der Name des (hell bis dunkel-)grauen „Cutaway Coat“ stammt von den schräg abgeschnittenen Ecken der Gehrock-Schösse, auch als „Schwalbenschwanz“ bekannt. Unbedingt dazu gehören grau-gestreifte Hosen und eine einreihige Weste in hellgrau oder in der „jungen Variante“ auch aus farbiger Seide. Nostalgiker tragen gerne ein sogenanntes Plastron, weniger romantisch Veranlagte eine silbergraue Krawatte oder häufig auch (als Hochzeitsgast) farbige Krawatten zum weißen Hemd. Das klassische Schuhwerk zum Cut ist der glatte schwarze Oxford oder der „Monchstrap“ mit Schnalle.

 

 

 

Und welche Fauxpas gilt es zu vermeiden?

 

Einen grauen Zylinder dazu trägt man nur zu höchsten Gesellschaftskreisen.